Stark Industries
Stark Industries
Xavier School
Xavier School
Klick-Mich-Pic
Klick-Mich-Pic
Best Chat ever ialu.de
Best Chat ever ialu.de

''SEX ist eigentlich nie das Problem. Aber alle Probleme fangen damit an.

Habe ich eine Affäre oder eine Beziehung? Kann ein Vollbart zwischen einem Mann und seiner wahren Liebe stehen? Warum wissen Hunde eigentlich immer alles besser? Und warum muss man so lange besoffen Auto fahren, bis der Lappen endlich weg ist? Ich bin Paul und ich arbeite in der Personalabteilung eines Zeitungsverlages. Außerdem suche ich Antworten. Genau wie mein Kollege und Freund Guido Schamski. Als Betriebschef, befehligt er ein Heer von fast 200 Verkäufern und das kann er sogar verkatert. Seine Vorlieben sind wohl einfach darzulegen; Wein, Weib und nein nicht wie ihr nun denken würdet Gesang sondern, Zigaretten. Guido ist der typische Genussmensch , ein Mann eben der die Frauen liebt, den aber seine Frau dauernder Seitensprünge wegen ausquartiert hat. Richtig gehört; Guido ist gerade wegen einer Büroaffäre aus der ehelichen Wohnung geflogen. - zu Recht. Und was kam schließlich dabei raus ? Seine Frau stellte ihn vor den Pranger und die Wahl; entweder sie oder diese Affäre. Heißt er solle mit der Affäre Schluss machen und zu ihr zurück kehren oder aber würde sie sich scheiden lassen. Aber das ist noch nicht alles denn so fast das gleiche wollte die Affäre auch von Guido; Entweder die Scheidung und eine richtige Beziehung oder aber die Affäre wäre beendet. Die frage ist nun was soll Man(n) da nun tun?''

Guido Schamski im Beruf & noch viel mehr...:

Schamski interessiert sich beruflich nur für Fragen, die sein Hoheitsgebiet betrafen .Nur um es nochmal zu sagen Schamski ist Vertriebschef und der Ein-zigste nicht Akademiker, im Vorstand; er starrt wie üblich unbewegt auf seine Tasse. Er ist derjenige in der Runde, zu dem ich den besten Draht habe. Wir treffen uns häufiger auf einen Drink und haben inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Ich weiß Schamski hört zwar zu, interessiert sich aber nicht die Bohne für Engelkes Ideen. Als Betriebschef befehligt Schamski ein Heer von fast 200 Anzeigenverkäufern, er ist nicht interessiert an gut gemeinten Vorschlägen. Sondern ausschließlich an gut gemachten Umsätzen. Die personelle Fluktuation in seiner Abteilung erinnert mich immer ein wenig an Napoleons Russland Feldzug. Ich glaube deshalb nicht, das Schamski für demokratische Strukturen zu erwärmen ist. Schamski hebt den Kopf und wirft mir einen kurzen blitzenden Blick zu, und schaut im nächsten Moment wieder auf die vor ihm stehende Tasse. Ich unterdrücke ein lächeln, denn Schamski hatte keine Sekunde gebraucht um mich zu durchschauen.

Nach der Besprechung machten Schamski und ich uns schon mal alleine auf den Weg in unsere Abteilungen. Die Fahrstuhltüren schließen sich.
Schamski sieht mich an, zieht die Augenbrauen fragend hoch:

''Du weißt aber schon Bescheid oder?''
Ich zucke mit den Schultern.''Worüber soll ich Bescheid wissen?''
Schamski grinst breit;''Du weißt es also nicht.''
''Guido, was soll ich wissen ?''
Schamski lächelt. '' Zum Beispiel das Engelkes, Görges Tochter vögelt!''
''Scheiße, das ist nicht wahr?!''
Schamski nickt. ''Absolut zuverlässige Quelle.''
Tja das hätte ich wirklich gerne vorher gewusst. Mist!
Schamski sieht mir meinen Ärger an;

''Ich dachte, ich sag es dir mal. Damit du dich nicht wunderst. Wenn Görges vorschlägt, Engelkes zu deinem Stellvertreter zu machen.''
''Hat er das etwa vor?'' ,frage ich erschrocken.
''Seinen zukünftigen Schwiegersohn zu protegieren? Hm, früher oder später sicher. Wenn Engelkes ihr einen Antrag macht oder wenn er sie schwängert, dann …''
''Du musst jetzt nicht gleich den Teufel an die Wand malen, Guido. Okay?'' Der Fahrstuhl hält.
Schamski zuckt mit den Schultern.
''Also ich, würde sie schwängern.''
''Ja du bist ja auch amoralisch!'' , erwiderte Ich. Die Türen öffnen sich.
''Paul, es gibt keine Moral...''
''...ich weiß, Guido, es gibt nur gute und schlechte Lügen.''
Schamski nickt zufrieden, zündet sich im gehen eine filterlose Zigarette an und verschwindet durch die Türe mir dem Schild; Rauchen strengstens verboten. Hinter der sich seine Gladiatoren-Schule befindet.

Günter ein anderer Freund von mir, möchte heute Abend gerne ins Pan-Tau gehen. ''Ich kann nicht, ich treffe mich mit Schamski, wir müssen ein Intrige spinnen, um eine junge Liebe und ein ebenso junge und hoffnungsvolle Karriere zu zerstören!'' ,sage ich. Günter meinte ich sollte mein Gespräch mit Schamski doch einfach ins Pan-Tau verlegen. Da Günter sich ja eh nur für Iggy eine Bedienung dort interessiere, hätten Schamski und ich genug Zeit um uns, mit unseren intriganten Schweinereien zu beschäftigen. Prinzipiell eigentlich keine schlechte Idee, aber allerdings war Schamski schon einmal im Pan-Tau und hat danach beim Augenlicht seiner Mutter geschworen, nie wieder hin zu gehen. Günter bettelt solange, bis ich Schamski anrufe und meinerseits so lange bettle, bis der sich breitschlagen lässt.

Im Pan-Tau herrschte der übliche Trubel. Das heißt, es ist totenstill und Günter sitzt Seelen allein mit einer Illustrierten am Tresen. Schamski und ich treffen fast Zeitgleich ein, er hat eine Kiste Wein dabei und ich befürchte es wird in wenigen Sekunden zu einem Ekelar kommen, sofern er darauf besteht, seinen mitgebrachten Wein zu trinken, statt des im regulären Ausschank erhältlichen, Unkrautvernichtungsmittels. Ich irre mich jedoch gründlich, Schamski verkauft Iggy ziemlich galant, und sehr überzeugend das er beste Verbindungen zu diversen Winzerverbänden hat und ausgezeichnete Weine zu unglaublich kleinen Preisen besorgen kann. Deshalb hat er auch einfach mal ein paar Proben für eine spontane Weinprobe vorbei gebracht. Kostenlos versteht sich.
Die Idee von Schamski ist auch deshalb brillant, weil sich Iggy nun mehr offiziell zur Verkostung eingeladen an unseren Tisch setzen wird.

Schamski fackelt nicht lange und schenkt die Gläser voll. Ich hebe rasch mein Glas um Wein auf die Mühlen zu gießen. ''Also dann, auf einen schönen Abend!'' Schamski gießt sich schnell nach, er hat bereits ein Glas gekippt, als wir anderen drei noch in die Gesprächseröffnung vertieft gewesen waren. Man prostet sich zu.

Schamski hat längst begriffen, das meine Missionarische Tätigkeit an diesem Abend erst dann beendet ist, wenn Günter und Iggy in der Lage sind, ein Gespräch ohne fremde Hilfe zu führen. Weil dies wohl noch eine Weile dauert, macht Schamski sich in der Logistik nützlich. Er sorgt für Wein und Wasser Nachschub und organisiert zwischendurch auch schon mal eine Runde Obstbrände. Jedenfalls warten Schamski und ich auf jenen magischen Moment in dem Günter und Iggy ein Thema finden, das sie vielleicht eine halbe Stunde alleine beschäftigt. Und dann ist dieser magische Moment, plötzlich und endlich da. Schamski und ich tauschen einen kurzen Blick, unsere Mission ist fast erfüllt. Schamski und ich schnappen uns schnell den von Iggy und Günter am weitesten entferntesten Tisch, können aber trotzdem nicht verhindern, dass das gelegentliche schluchzen zu uns herüber weht. Den Wein hat Schamski drüben gelassen und für unser Gespräch eine Flasche Obstbrand organisiert.

Er schenkt grinsend ein. ''Bin sehr gespannt auf deine Neuigkeiten.''
Ich nippe am Obstbrand und lächle mein überlegenstes Lächeln .
''Jetzt rück schon raus mit der Sprache.'' , sagt Schamski. ''Ich habe schließlich lange genug gewartet.'' gedämpfter fährt er Fort. ''Außerdem dauert die Katzengeschichte, bestimmt nicht ewig. Und dann musst du zurück auf deine Oper-Stelle.''...

Angesichts dessen, das dort hinten eine vor vielen Jahren verstorbene Katze hingebungsvoll beweint wird, während wir hier Pläne schmieden, um junge Menschen ins Unglück zu stürtzen, habe ich einen halben Schnaps lang ein schlechtes Gewissen.
''Findest du, das wir hart Herzige Arschlöcher sind?'' ,frage ich Guido.
Er nickt. ''Auf jeden Fall. Aber wir haben keine andere Wahl. Dich hat die Gesellschaft kaputt gemacht, bei mir waren es die Exfrauen.''


Auf dem Nachhauseweg, passiert mir natürlich, das was noch an diesem Abend gefehlt hatte. Ich glücklich in meinem Wagen sitzend und mit Günter an der Strippe, werde von der Polizei herausgewunken...

Jetzt sehe ich, das vor dem Kastenwagen, hinter dem ich gehalten habe, der Porsche von Schamski steht. Als wir uns sehen, hebt Schamski erstaunt die Arme.
''Wieso bist du hier? Ich hab dir doch ne SMS geschrieben, das die hier kontrollieren!'' ,ruft er und kassiert ein paar indignierende Blicke.
''Ich hab Günter am Telefon.'' ,rufe ich.
Schamski nickt. ''Hat er sie denn herumgekriegt?''

Ich schüttele den Kopf. Schamski zuckt bedauernd mit den Schultern und schiebt sich eine filterlose Zigarette zwischen die Lippen. Der Polizist hat derweilen einen Alkoholtest herbei gebracht, und wartete darauf, das ich mein Gespräch beende um zu pusten.
''Hören sie, bitte ich... Wenn sie meinem Freund sagen, das ich in einer Verkehrskontrolle bin, dann puste ich, okay?'' saublöde Idee ich puste ja so oder so, und genau das lese ich auch in dem Gesicht des Polizisten. ''Bitte!'' sage ich flehend. Der Polizist verharrt, dann aber hält er mir den Alkoholtester hin und streckt die Hand aus um das Handy in Empfang zu nehmen. ''Danke!'' ,sage ich und bin diesmal wirklich dankbar. Wir tauschen also die Geräte. Mit einem Hauptwachmeister Strasser hier, wendet sich der Polizist ab, derweilen ich mich anschicke in das Gerät zu pusten. Da steht plötzlich Schamski neben mir. Ich sehe den Polizisten, der mir den Rücken zuwendet, dann sehe ich Schamski und sofort keimt in mir ein teuflischer Plan auf. ''Hast du schon gepustet?'' Schamski nickt. ''Und?'' ,frage ich leise nach.
''0,2.'' erstaunlich, aber wie auch immer, ich halte ihm das Gerät hin. Schamski blickt mich verwundert an, dann versteht er, nimmt es und pustet bis der Signalton verstummt. Als der Polizist sich uns wieder zuwendet, greife ich Blitz schnell das Gerät und reiche es ihm... Er hat nichts bemerkt. Der Polizist gibt mir mein Handy zurück, mit den Worten das ich Günter gleich nochmal anrufen solle. Ich nicke verständlich und sorgenvoll. Der Polizist schaut nachdenklich auf den Alkoholtester und hält ihn mir dann hin. Das Display zeigt; 1,3 Promille . Ich sehe Schamski an, der zuckt mit den Schultern.
''Du hast doch nicht wirklich geglaubt das ich 0,2 Promille habe oder?'' Der Polizist möchte sich abwenden, ich jedoch halte ihn auf.
''Warten sie! Das Gerät muss kaputt sein, ich möchte noch einmal pusten!'' der Polizist reicht mir wieder den Alkoholtester und dieses mal puste ich persönlich. Das Display zeigt jetzt; 1,6 Promille ...