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ZENTRALLABOR
NEUROLOGISCHE KLINIK:


...Der Prozess lief aus.
Dr. Mactilburgh nickte seinem Assistenten zu.
Der junge Mann im weißen Kittel gab dem sprachgesteuerten Terminal leise einige Befehle.
>>Rekonstruktion abschließen. Reanimation starten.<<
Es gab ein zischendes Geräusch, als die Luft aus der Zentrifugenkammer entwich.
Munros Hand wanderte wieder zu dem blinkenden Knopf des Selbstzerstörungsmechanismus. Ein Knopfdruck, und das Labor würde nicht mehr existieren.
Durch den Schutzschirm war eine verschwommene Gestalt zu sehen. Die blubbernde Flüssigkeit verwandelte sich in ein Gas und stieg in Form von Dunstschwaden auf.
>>Aktivieren Sie das Lebenserhaltungssystem<<, sagte Mactilburgh.
Der Assistent drückte auf einen Knopf.
Knisternde Lichtblitze zuckten durch die Kammer und darum herum. Auf Mactilburgsh Kopf flogen ein paar Haarsträhnen hoch, als er von der statischen Elektrizität erfaßt wurde.
>>Lebenserhaltungssystem aktiviert<<, meldete der Assistent.
Im Lautsprecher war ein dröhnendes Geräusch zu hören, das an die Schritte eines Riesen erinnerte.
>>Das ist der Herzschlag, durch die Lautsprecher verstärkt<<, sagte Mactilburgh. Er drehte die Lautstärke dabei herunter.
Plötzlich begann die Gestalt in der Kammer zu zucken.
Einmal, zweimal.
Es war durch die milchige Schutzwand kaum zu sehen, aber die Gestalt bewegte sich, als tauchte sie aus der Dunkelheit des Nichts ins Licht der Schöpfung auf. Sie wand und drehte sich – oder war es ein Tanz? Die Bewegungen wirkten geschmeidig und anmutig.
>>Er lebt!<< sagte Dr. Mactilburgh. >>Nehmen Sie den Schutzschirm weg.<<
Der Helfer drückte einen weiteren Knopf, und der Schirm hob sich langsam und glitt in die Decke.
Die Flüssigkeit und das Gas waren inzwischen völlig aus der Kammer verschwunden. Nur ein paar Dunstfahnen wehten noch herum. Im Labor hatte sich ein süßer, betörender Duft ausgebreitet, ähnlich dem Duft einer Wiese voller Blumen.
Mactilburgh, der Assistenz und General Munro standen wie gebannt da und betrachteten staunend den gläsernen Behälter.
In der Kammer war ein Mensch.
Eine junge Frau. Fast noch ein Mädchen konnte man meinen so hilflos und zierlich sie wirkte in diesem Moment. Dem Aussehen nach höchstens 18 oder 19 Jahre alt.
Sie hatte hellrotes Haar und große grüne Augen. Den abgebrochenen Griff, der vorher mit dem abgetrennten Arm verbunden gewesen war, hielt sie in der Hand. Er schien zu einer Art Aktenkoffer zu gehören.
Sie hatte eine perfekte Figur, sie war wunderschön... und sie war nackt, abgesehen von ein paar strategisch verteilten Streifen Klebeband.
>>Ich habe es doch gesagt... einfach perfekt<<, keuchte Mactilburgh und drehte sich zu Munro um.
Der General schien wie hypnotisiert.





Mactilburgh schob Munros Hand sanft von dem blinkenden Knopf des Selbstzerstörungsmechanismus weg.
Munro hatte nur Augen für die fast nackte Gestalt in der Kammer. >>Ich würde gern ein paar Fotos machen<<, sagte er. >>Für das... äh, für das Archiv.<<
Mactilburgh drückte lächelnd auf einen Knopf, und eine Kamera rollte vor die Kammer. Das Mädchen sprang erschrocken zurück, als der Blitz ausgelöst wurde.
Die grünen Augen zuckten, ihr Blick irrte im Labor umher. Sie betrachtete den abgebrochenen Griff, den sie in der Hand hielt.
>>Oucra cocah o dayodomo binay ouacra mo cocha ferji akba ligounai makta keratapla<<, sagte sie. >>Tokemata tokemata! Seno santonoi-aypa! Monoi ay Cheba! Givamana seno!<<
>>Was sagt sie da?<< fragte Munro. Seine Hand schwebte schon wieder über dem Selbstzerstörungsknopf.
Mactilburgh schob Munros Hand erneut weg. >>Aktivieren Sie den Sprachwandler<<, sagte er zu seinem Assistenten.
Das Mädchen trat gegen die Glaswand der Kammer.
Mactilburghs Assistent rollte ein Gebilde mit zahlreichen Lautsprechern heran, an dem mehr Lampen blinkten als ein russischer General Orden auf der Uniform hatte.
Das Mädchen trat weiter gegen das Glas.
>>Geben Sie ihr ein leichtes Beruhigungsmittel.<<
Der Assistent legte einen Schalter um. Ein zischendes Geräusch war zu hören, und Dunstschwaden wirbelten durch die Kammer.
>>Und geben Sie ihr was zum Anziehen...<<
Ein weiterer Schalter, und ein Stapel bunter Kleidung fiel von oben in die Kammer.
Das Mädchen schnappte sich die Kleider und sah sie stirnrunzelnd an.
>>Teno akta chtaman aasi n ometka<<, sagte es, während es sich ohne Eile und ohne jede Verlegenheit anzog.


Munro trat etwas näher. Irgendwie fand er den Anblick des Mädchens, als es eine Hose und ein enganliegendes Oberteil anzog, sogar noch erregender als den Anblick ihrer nackten oder fast nackten Haut.
>>Ist das Ding stabil?<<, fragte er Mactilburgh.
>>Unzerstörbar<<, meinte der Wissenschaftler.
Munro lächelte das Mädchen an, das ihn böse anblickte, während es sich mit den Kleidungsstücken abmühte.
>>Wenn du heraus willst, musst du eben vernünftig mit uns reden<<, neckte Munro sie.
Die Antwort war ein Faustschlag. Die Faust des Mädchens durchschlug das Glas glatt.
Immer noch nicht vollständig angezogen, beugte sie sich aus der Kammer heraus und packte Munro an den Aufschlägen der Uniformjacke. Sie hob ihn und schüttelte ihn, dass seine Medaillen rasselten.
Die Alarmsirenen gingen los.
Das Mädchen knallte Munro gegen die Seitenwand der Kammer und ließ ihn auf den Boden fallen.
Dann griff es außen um die Kammer herum und entriegelte sie. Noch etwas wacklig auf den langen, wohlgeformten Beinen, trat es aus der Zentrifugenkammer.
Die Sirenen heulten.
Zwei kräftige Wachleute stürmten ins Labor.
Das Mädchen schleuderte sie links und rechts an die Wände des Raumes.
Mactilburgh und sein Assistent wichen in eine Ecke zurück. Mactilburghs Gesicht zeigte eine Mischung aus Schrecken und Bewunderung. Sein Assistent hatte ganz einfach nur Angst.
Ein Trupp von zehn Wachleuten, ausgerüstet mit Plastikschilden und Betäubungsgewehren, stürmte ins Labor.
Sie umstellten das Mädchen. Das Mädchen musterte sie einen Augenblick, dann wich es zurück.
Einen Schritt, dann noch einen.
Die Wächter drangen auf das Mädchen ein. Es saß in der hinteren Ecke des Labors fest.
Dann drehte es sich um und sprang durch die Wand, als bestünde sie aus Papier.
>>Perfekt!<< schnaufte Mactilburgh, völlig unbeeindruckt von der Tatsache, dass soeben ein Labor demoliert worden war.
Kein Problem, es waren ja nur Steuergelder....