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Watson war ehemals Mitglied des Medizinischen Dienstes der Armee. Sein Vater und sein älterer Bruder sind beide bereits verstorben. Er erwarb den Grad eines Doktors an der Londoner Universität, ließ sich schliesslich zum Militärarzt ausbilden, wurde nach Indien und beim Ausbruch des Zweiten Afghanistan-Krieges nach Kandahar versetzt. Bei der Schlacht von Maiwand erhielt er eine schwere Verletzung (eine Beinverletzung). Während des anschliessenden Krankenhausaufenthalts infiziert er sich mit Typhus, so dass er schließlich aus der Armee ausgemustert wurde. Er kehrt nach London zurück und lebt dort von einer bescheidenen Versehrtenrente. Im Frühjahr 1881 trifft er einen alten Bekannten namens Stamford und berichtet diesem von seiner bisher erfolglosen Wohnungssuche. Stamfort wiederum kennt jemanden, der nach einem Mitbewohner für eine Wohnung in der Baker Street sucht, sein Name: Sherlock Holmes.

 

Sherlock Holmes begrüsste den ihm bisher unbekannten Dr. John Hamish Watson mit den Worten: "Sie sind in Afghanistan gewesen, wie ich sehe".
Schnell wurden sich die beiden einig und Watson zog zu Holmes in die Baker Street 221 b. Watson, der von der ersten Begegnung an von Holmes' besonderen Fähigkeiten für Beobachtungen, Analysen und Schlussfolgerungen gefesselt war, wurde von dort an immer mehr mit den Eigenheiten seines Mitbewohners vertrauter.


 

Trotz intensiver Interesse an Holmes bleibt dieser für den Arzt jedoch zunächst aufgrund seines exzentrischen Verhaltens undurchschaubar. In den vielen Fällen an Holmes' Seite wird deutlich, dass er ein kompetenter Partner für den "beratenden Detektiv" ist: er ist gebildet, moralisch standhaft und tapfer; nur neben dem hochbegabten Holmes verblassen seine Fähigkeiten. Wie sein Schöpfer ist er Arzt und hat kriegerische Auseinandersetzungen miterlebt; Holmes Freund ist sowohl bei Gefechten in Indien, wie auch in Afghanistan verwundet worden - eine Verletzung aus dieser Zeit lässt ihn ein wenig Hinken.

 


Durch sein angenehmes Äußeres scheinen sich die Frauen immer wieder zu ihm hingezogen zu fühlen. Späteres noch nicht IP: Tatsächlich heiratete er fast zweimal. Seine erste Ehefrau war Miss Mary Morstan, eine ehemalige Gouvernante und Klientin von Sherlock Holmes, in die er sich beinahe unmittelbar verliebte. Nachdem sie aus unerklärten Gründen verstarb, zog Dr. Watson wieder in der Baker Street ein.

Sein Spazierstock ist nicht ganz was er scheint zu sein; Ein seltenes afrikanisches Schlangenholz, in dem sich eine scharfe Klinge verbirgt, aus hochfestem Stahl. Sie wurden Veteranen des Anglo-Afghanischen Krieges verliehen, so kann man annehmen, dass er ein hoch dekorierter Soldat ist. Stark, mutig, ein geborener Mann der Tat. Und adrett. So, wie alle Männer des Militärs.

 

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Wie alles begann...

„Im Jahr 1878 hatte ich mein Doktorexamen an der Londoner Universität bestanden und in Nelley den für Militärärzte vorgeschriebenen medizinischen Kurs durchgemacht. Bald darauf ward ich dem fünften Füsilierregiement Northumberland zugeteilt, das damals in Indien stand. Bevor ich jedoch an den Ort meiner Bestimmung gelangte, brach der zweite afghanische Krieg aus, und bei meiner Landung in Bombay erfuhr ich, mein Regiment sei bereits durch die Gebirgspässe marschiert und weit in Feindesland vorgedrungen. In Gesellschaft mehrerer Offiziere, die sich in gleicher Lange befanden, folgte ich meinem Korps, erreichte dasselbe glücklich in Kandahar und trat in meine neue Stellung ein.
Der Feldzug, in dem andere Ehre und Auszeichnungen fanden, brachte mir indessen nur Unglück und Misserfolg. Gleich in der ersten Schlacht zerschmetterte mir eine Kugel das Schulterblatt, und ich wäre sicherlich den grausamen Ghazia in die Hände gefallen, hätte mich nicht Murray, mein treuer Bursche, rasch auf ein Packpferd geworfen und mit eigener Lebensgefahr mit sich geführt, bis wir die britische Schlachtlinie erreichten. Lange lag ich krank, und erst nachdem ich mit einer großen Anzahl verwunderter Offiziere in das Hospital von Peshawur geschafft worden war, erholte ich mit allmählich von den ausgestandenen Leiden. Ich war bereits wieder so weit, das ich in den Krankensälen um hergehen und auf der Veranda frische Luft schöpfen durfte. Da befiel mich unglücklicherweise ein Entzündungsfieber, und zwar mit solcher Heftigkeit, das man monatelang an meinem Wiederaufkommen zweifelte. Als endlich die Macht der Krankheit gebrochen war und mein Bewusstsein zurückkehrte, befand ich mich in solchem Zustand der Kraftlosigkeit, das die Ärzte beschlossen, mich ohne Zeitverlust wieder nach England zu schicken. Einen Monat später landete ich mit dem Truppenschiff 'Orontes' in Portsmouth. Meine Gesundheit war völlig zerrüttet, doch erlaubte mir eine fürsorgliche Regierung, während der nächsten neun Monate den Versuch zu machen, sie wieder herzustellen. Verwandte besaß ich in England nicht. Ich beschloss daher, mich in einem Privathotel einzuquartieren. Mein tägliches Einkommen belief sich auf elf und einen halben Schilling, und da ich zuerst nicht sehr haushälterisch damit umging, machten mit meine Finanzen bald große Sorge. Ich sah ein, das ich entweder aufs Land ziehen oder meine Lebensweise in der Hauptstadt völlig ändern müsse. Da ich letzteres vorzog, sah ich mich genötigt, dass Hotel zu verlassen und mir eine anspruchslosere und weniger kostspielige Wohnung zu suchen. Während ich noch hiermit beschäftigt war, begegnete ich eines Tages auf der Straße einem mir bekannten Gesicht, ein höchst erfreulicher Anblick für einen einsamen Menschen wie mich in der Riesenstadt London. Ich hatte mit dem jungen Stamford während meiner Studienzeit verkehrt, ohne das wie einander besonders nahegetreten waren, jetzt aber begrüßte ich ihn mit Entzücken, und auch er schien sich über das Wiedersehen zu freuen. Bald saßen wir in einer nahen Restauration zusammen bei einem Glas Wein und tauschten unsere Erlebnisse aus.

„Was in aller Welt ist denn mit dir geschehen, Watson?“ fragte Stamford verwundert, „du siehst braun aus wie eine Nuss und bist so dürr wie eine Bohnenstange.“
Ich gab ihm einen kurzen Abriss meiner Abenteuer, und er hörte mir teilnehmen zu.
„Armer Kerl“ sagte er mitleidig, „und was gedenkst du jetzt zu tun?“
„Ich bin auf der Wohnungssuche“, versetzte ich.
„Es gilt die Aufgabe zu lösen, mit zu günstigem Preis ein behagliches Quartier zu verschaffen:“
„Wie sonderbar“, rief Stamford. „Du bist der zweite Mensch, der heute mir gegenüber diese Äußerung tut.“
„Und wer war der erste?“
„Ein Bekannter von mir, der in dem chemischen Laboratorium des Hospitals arbeitet. Er klagte mir diesen Morgen sein Leid, das er niemanden finden könne, um mit ihm gemeinsam ein sehr preiswürdiges, hübsches Quartier zu mieten, das für seinen Beutel allein zu kostspielig sei.“
„Meiner Treu“, rief ich, „wenn er Lust hat, die Kosten der Wohnung zu teilen, so bin ich sein Mann. Ich würde weit lieber mit einem Gefährten zusammenziehen, statt ganz allein zu hausen.“
Stamford sah mich über sein Weinglas hinweg mit bedeutsamen Blicken an. „Wer weiß, ob du Sherlock Holmes zum Stubengenossen wählen würdest, wenn du ihn kennen würdest“, sagte er.
„Ist denn irgend etwas an ihm auszusetzen?“
„Das will ich nicht behaupten. Er hat in mancher Hinsicht eigentümliche Anschauungen und schwärmt für die Wissenschaft. Im übrigen ist er ein höchst anständiger Mensch, soviel ich weiß.“
„Ein Mediziner vermutlich?“
„Nein - ich habe keine Ahnung, was er eigentlich treibt. In der Anatomie ist er gut bewandert und ein vorzüglicher Chemiker. Aber meines Wissens hat er nie regelrecht Medizin studiert. Er ist überhaupt ziemlich überspannt und unmethodisch in einen Studien, doch besitzt er auf verschiedenen Gebieten eine Menge ungewöhnlicher Kenntnisse, um die ihn mancher Professor beneiden könnte.“
„Hast du ihn nie nach seiner Berufung gefragt?“
„Nein – er ist kein Mensch, der sich leicht ausfragen lässt. Doch kann er zuweilen sehr mitteilsam sein, wenn ihm gerade danach zumute ist.“
„Ich möchte ihn doch kennenlernen“, sagte ich. „Ein Mensch, der sich mit Vorliebe in seine Studien vertieft, wäre für mich der angenehmste Gefährte. Bei meinem schwachen Gesundheitszustand kann ich weder Lärm noch Aufregung vertragen. Ich habe beides in Afghanistan so reichlich genossen, das ich für meine Lebenszeit genug daran habe. Bitte, sage mir, wo ich deinen Freund treffen kann.“
„Vermutlich ist er noch im Laboratorium. Manchmal lässt er sich dort wochenlang nicht sehen, und zu anderen Zeiten bleibt er wieder von früh bis spät bei der Arbeit. Wenn es dir recht ist suchen wir ihn zusammen auf.“
Ich willigte mit Freuden ein, und wir machten und sogleich auf de Weg zum Hospital.